Grundlegende (Pflege-) Tipps
Da die Katze von Natur aus eine starke Neigung zur Sauberkeit hat, kümmert sie sich in der Regel von selbst um ihre Körperpflege.
Manche Katzen mögen es aber auch, oder lassen es sich zumindest gefallen, wenn man sie bürstet oder kämmt. Einmal pro Woche reicht schon, um einen Großteil der losen Haare aus dem Fell zu striegeln.
Dies vermindert die Bildung von Haarballen im Katzenmagen,
die sonst durch Lecken des Fells entstehen und regelmäßig durch Erbrechen wieder ausgeschieden werden müssen.
Da die meisten Katzen normalerweise nicht gerne nass werden,
sollte man sie auch nicht baden.
Bei Flohbefall oder anderem Parasitenbefall verwendet man ein sogenanntes „Spot on“ – Mittel, das auf die Nackenhaut der Katze aufgetragen wird.
In der Regel hält dieses Mittel ca. 4 – 6 Wochen vor und ist beim Tierarzt
und in Apotheken erhältlich.
Achtung: Gebrauchsanweisung streng beachten, es handelt sich für den Menschen um ein Gift! Die Katze sollte es nicht ablecken können!
Flohhalsbänder, die in Tierbedarfshandlungen, oder beim Tierarzt erhältlich sind, schützen vor Floh- oder Zeckenbefall, sind jedoch
auch giftig.
Auf jeden Fall sollte in diese Flohhalsbänder ein Stück Gummiband oder eine Sollbruchstelle eingearbeitet sein. Wenn die Katze mit dem Halsband irgendwo hängen bleibt, zieht sich das Gummiband auf
(oder die Sollbruchstelle reißt) und die Katze kann sich befreien.
Bei Halsbändern ohne Gummiband / Sollbruchstelle können sich die Tiere zu Tode strangulieren !
Wichtig!
Achten Sie auf den Zustand der Zähne, Augen, Nase, Ohren und Krallen und den Stuhlgang der Katze!
Es gibt spezielles Trockenfutter zur Reinigungsunterstützung der Zähne.
Lassen Sie diese regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren und gegebenenfalls reinigen.
Augen und Nase sollten klar und ohne Ausfluss sein. Kleine Verschmutzungen können Sie mit einem feuchten Pad säubern.
Die Ohren sollten ohne Verschmutzung sein. Kratzt sich die Katze gar,
könnte Sie Milben haben. Der Tierarzt sollte unbedingt aufgesucht werden!
Sind die Krallen bei einer Wohnungskatze zu lang geworden,
kann der Tierarzt (!) diese etwas kürzen.
Selbst "herumdoktern" kann häufig bei Erkrankungen die Sache verschlimmern.
Beobachten Sie Ihre Katze genau und bei auffälligen Verhaltensänderungen könnte eine Krankheit dahinter stecken.
Auch dauerhafter Durchfall bedarf der Behandlung durch den Tierarzt.
Ebenfalls kann eine lebensgefährliche Verstopfung (Darmverschluss) auftreten.
Es wird ersichtlich, dass die Ansachffung einer Katze auch einmal höhere Tierarztkosten verursachen kann.
Katzennothilfe 2000 e.V.
