Nahrung, Ruhe, Spielen, Schlafen

 

Die Futternäpfe sollten entfernt vom Katzenklos stehen und müssen

stets reinlich gehalten werden.

Ein Napf mit sauberem Wasser (keine Milch), muss immer zur Verfügung stehen.

Junge und ältere Katzen haben unterschiedliche Nahrungsbedürfnisse.

Das Angebot von Feucht-, Trocken- und Spezialfutter ist vielfältig und

„Geschmackssache“ des Tieres. Beim Tierarzt und in Tierbedarfshandlungen erhalten Sie die notwendige Beratung.

 

Die Katzenklos sollten an einem ruhigen Platz stehen und so oft,

wie möglich, gereinigt werden.

 

Katzen liegen am liebsten auf erhöhten Ruheplätzen möglichst mit

Sonnenbestrahlung und / oder Heizungsnähe.

Die Unterlage sollte weich, kuschelig und leicht waschbar sein.

Gerne hat die Katze ein Ruheplätzchen neben Ihnen auf dem Sofa,

wo sie in engem Kontakt gestreichelt und gekrault werden kann.

 

Respektieren Sie, wenn die Katze ihr Ruhebedürfnis ausleben will und stören Sie sie dann nicht. Manchmal zieht sie sich zum Schlafen

(gerne in Höhlen“) zurück.

 

Vor allem Kinder sollten frühzeitig lernen, die Katze als Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen zu respektieren.

Ein Tier ist kein lebendiges Spielzeug und daher natürlich auch kein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk!

 

Ein Kratzbaum dient zum Krallenschärfen, Ruhen und natürlich auch zum Klettern und Spielen. Will die Katze einen neuen Kratzbaum nicht gleich annehmen, so können Sie versuchen, das Objekt mit Baldrian- oder

Katzenminze – Tropfen schmackhaft zu machen.

Gerne lässt die Katze sich mit Bällchen, Stofftieren und Spielangeln

(an einem Faden befestigte Federn, Stoffstückchen u. ä.) beschäftigen.

Manchmal tut es auch ein größeres, zerknülltes Stück Papier, ein Korken

oder ein Karton, in dem die Katze sich verstecken kann.

Spielen und Beschäftigung ist vor allem bei reinen Wohnungskatzen ein ganz wichtiger Aspekt.

Wenn Sie regelmäßig tagsüber aus dem Haus sind und die Katze keine „Freigängerin“ ist, sollten Sie unbedingt eine zweite Katze aufnehmen.

In unserer Vermittlungsstelle kennt man die anvertrauten Tiere genau und kann Ihnen sagen, welche Katze sich als Zweittier eignet, denn natürlich gibt es, wie beim Menschen auch, Einzelgänger oder äußerst gesellige Katzen.

 

Wenn Sie einen katzenverträglichen Hund besitzen, spricht nichts gegen die Anschaffung einer Katze. Manche Pflegestellenfrauchen / -herrchen

haben nämlich selber einen solchen, und die Katzen sind daher mit dem Wesen des (friedlichen) Hundes vertraut.